Wir sind eine Gruppe von Bildungsreferent*innen und Aktivist*innen, die sich zu einem Bildungskollektiv zusammengeschlossen haben, um emanzipatorische und machtkritische Bildungsformate anzubieten und Aktivist*innen in ihren politischen Kämpfen zu unterstützen.

Mit unserer Bildungsarbeit wollen wir einen Beitrag zur Überwindung gesellschaftlicher Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse leisten, die in Abwertung von Menschengruppen und in der Zerstörung der lebenden Welt ihren Ausdruck finden. Hierbei wollen wir einerseits Menschen darin unterstützen, eigenes Herrschaftsverhalten zu erkennen, zu hinterfragen und auf materieller und emotionaler Ebene Wege zu finden, dieses Herrschaftsverhalten abzulegen. Andererseits wollen wir eben diese Auseinandersetzung klar einfordern und marginalisierte Menschen, soweit es uns möglich ist, in ihren Kämpfen gegen Unterdrückung und Ausbeutung unterstützen sowie entschieden gegen die Zerstörung der lebenden Welt entgegentreten.

Wir sehen die Ursachen von Herrschaft und Ausbeutung auf kultureller, systemischer und persönlicher Ebene und berücksichtigen daher all diese Ebenen in unserer Bildungsarbeit.

So bestehen unsere Bildungsformate zu verschiedenen Anteilen aus Wissensvermittlung, gemeinsamer Forschung, Selbstreflexion, Selbsterfahrung und der praktischen Einübung emanzipativer Praktiken, um die betrachteten Themen möglichst umfangreich zu beleuchten und die Teilnehmer*innen auf verschiedenen Ebenen zu empowern und die Werte, die wir vermitteln wollen, in unserer Praxis, selbst zu leben. Dabei versuchen wir gerade schwierige Reflexions- und Erkenntnisprozesse liebevoll und mit Rücksicht auf die persönlichen emotionalen Kapazitäten zu begleiten.