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Yeah! Care! Community- und Self-Care
im politischen Aktivismus

Wie können wir als Aktivist*innen gut für uns selbst und gegenseitig für einander sorgen?

15.07.21 18:30-21:30 Uhr, online
auf Spendenbasis

Anmeldung & weitere Infos:
https://forms.gle/LzYw5XqYFEpcHMBWA
Anmeldeschluss: 13.07.21

Wohl fast alle Aktivist*innen kennen das Gefühl der Dringlichkeit, das Gefühl, dass eigentlich immer noch mehr getan werden müsste. Dabei bleibt für das eigene Wohlergehen, die Sorge füreinander und die Frage, wie wir miteinander umgehen wollen oftmals wenig Raum. Dass Aktivismus in dieser Form nicht nachhaltig und für vielen Menschen auch schlicht nicht ansprechend ist, zeigt sich schon daran, dass viele Menschen nach einigen Jahren des Engagements den Aktivismus wieder aufgeben, und daran, dass aktivistische Gruppen oftmals erschreckend homogen sind.

In diesem Workshop wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie wir Aktivismus nährend und bestärkend gestalten können, statt Muster der (Selbst-) Ausbeutung und -erniedrigung zu reproduzieren, die wir aus Schule und Arbeitswelt kennen. Wie können wir uns als politisch Aktive (gegenseitig) bestärken und uns darin unterstützen, ein glückliches Leben zu führen und langfristig politisch aktiv zu bleiben? Wie können wir aktivistische Kulturen gestalten, die einladend sind und mehr Menschen für unsere Kämpfe begeistern können? Und wie können wir gut für uns selbst sorgen?Der Workshop setzt sich zusammen aus theoretischen Inputs, Reflexionen unserer eigenen Erfahrungen, dem Kennenlernen praktischer (Self-) Care-Praktiken und viel Zeit für den gemeinsamen Austausch.

Da Care-Arbeit leider noch immer ein besonder weiblich* besetzes Thema ist, möchten wir besonders auch männlich sozialisierte Menschen zu der Teilnahme an dem Workshop ermutigen. Auch möchten wir all diejenigen ermutigen, die bei dem Thema bisher eher Widerstände spüren.

Einführung in die Schulkritik
Ein partizipativer Onlineworkshop

10.06.21 19-22 Uhr, online
auf Spendenbasis

Anmeldung:
https://forms.gle/Ag936mJrm52TuLgW7
Anmeldeschluss: 08. Juni

„Die Schule ist eine zwölfjährige Gefängnisstrafe, bei der schlechte Gewohnheiten den einzigen Lehrplan bilden, der wirklich eingehalten wird.“
John T. Gatto

Schule, der Ort an dem wir auf das Leben vorbereitet werden. Der Schlüssel zur Überwindung von Armut und Ungleichheit, der Motor des gesellschaftlichen Fortschritts. Der Sehnsuchtsort aller Kinder, die keine Schule besuchen und sich, glaubt mensch den Plakaten zahlreicher selbsternannter Hilfsorganisationen, nichts sehnlicher wünschen.

Kaum eine Institution wird so positiv betrachtet wie die Schule. Klar, die Zustände an den Schulen werden bemängelt. Die ausfallenden Stunden, die schlechte Technikausstattung, die mangelnde Umsetzung des E-Learnings während der Corona-Pandemie. Die Schule an sich wird jedoch kaum in Frage gestellt, stellt eine „gute Schulbildung“ doch in den Augen vieler den Schlüssel zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben dar.

In diesem interaktiven Workshop möchten wir dieses Bild hinterfragen und uns ansehen, welche (Kollateral-)Schäden Schule auf persönlicher und auf gesellschaftlicher Ebene anrichtet und warum Schule in ihrer jetzigen Form der Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen oftmals im Wege steht. Außerdem werden wir auf unsere eigenen Schulerfahrungen (zurück-) blicken und kritisch betrachten, was wir tatsächlich gelernt haben, was davon uns dienlich ist und was nicht, und was wir nicht gelernt haben, obwohl wir es in unseren Leben bräuchten.